Was Sie für eine Android App brauchen
- Android Studio: Googles kostenlose IDE — läuft auf Windows, Mac und Linux
- Kotlin: Empfohlene Sprache für Android (Java ist veraltet)
- Google Play Developer Account: Einmalig 25 USD
- Android-Gerät oder Emulator: Für Tests empfohlen echte Hardware
- Google-Konto: Für Play Console und Firebase
Der Android-Entwicklungsprozess
1. Planung und Design
Material Design 3 — Googles Design-System — als Basis nutzen. Figma für Wireframes und Mockups. Android-spezifische UI-Richtlinien beachten (Navigation, Layouts, Typografie).
2. Jetpack Compose oder XML?
Jetpack Compose (empfohlen): Modernes, deklaratives UI-Framework ähnlich SwiftUI. Weniger Code, bessere Performance. XML-Layouts (klassisch): Mehr Community-Ressourcen, aber veraltend.
3. Architektur wählen
MVVM (Model-View-ViewModel) ist der Google-empfohlene Standard für Android-Apps. Kombiniert mit Android Jetpack (ViewModel, LiveData, Room, Navigation) ergibt sich eine solide, wartbare Architektur.
4. Backend und APIs
Firebase für schnellen Start, Retrofit für REST-APIs, Room für lokale Datenbank. Google Cloud für Skalierung. Retrofit + Coroutines für asynchrone Netzwerkanfragen.
5. Google Play-Einreichung
Anders als Apple (manuelle Review): Google hat einen halb-automatisierten Prozess. Data Safety-Formular ausfüllen, APK/AAB hochladen, Screenshots und Beschreibung in allen Zielsprachen, Datenschutzerklärung angeben. Erste Review: 2–7 Tage.
Android vs. iOS: Was ist einfacher?
Android-Entwicklung hat eine niedrigere Einstiegshürde (kein Mac notwendig), aber die Fragmentierung (viele verschiedene Geräte, Android-Versionen) macht Testing aufwändiger. iOS ist konsistenter, aber erfordert einen Mac. Für Einsteiger: Android-Entwicklung ist zugänglicher. Für Unternehmen: Cross-Platform (Flutter/React Native) deckt beides ab.