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72%
Marktanteil Android in Deutschland
3,5 Mrd.
aktive Android-Geräte weltweit
25 USD
einmaliger Google Play Developer Account

Was Sie für eine Android App brauchen

  • Android Studio: Googles kostenlose IDE — läuft auf Windows, Mac und Linux
  • Kotlin: Empfohlene Sprache für Android (Java ist veraltet)
  • Google Play Developer Account: Einmalig 25 USD
  • Android-Gerät oder Emulator: Für Tests empfohlen echte Hardware
  • Google-Konto: Für Play Console und Firebase

Der Android-Entwicklungsprozess

1. Planung und Design

Material Design 3 — Googles Design-System — als Basis nutzen. Figma für Wireframes und Mockups. Android-spezifische UI-Richtlinien beachten (Navigation, Layouts, Typografie).

2. Jetpack Compose oder XML?

Jetpack Compose (empfohlen): Modernes, deklaratives UI-Framework ähnlich SwiftUI. Weniger Code, bessere Performance. XML-Layouts (klassisch): Mehr Community-Ressourcen, aber veraltend.

3. Architektur wählen

MVVM (Model-View-ViewModel) ist der Google-empfohlene Standard für Android-Apps. Kombiniert mit Android Jetpack (ViewModel, LiveData, Room, Navigation) ergibt sich eine solide, wartbare Architektur.

4. Backend und APIs

Firebase für schnellen Start, Retrofit für REST-APIs, Room für lokale Datenbank. Google Cloud für Skalierung. Retrofit + Coroutines für asynchrone Netzwerkanfragen.

5. Google Play-Einreichung

Anders als Apple (manuelle Review): Google hat einen halb-automatisierten Prozess. Data Safety-Formular ausfüllen, APK/AAB hochladen, Screenshots und Beschreibung in allen Zielsprachen, Datenschutzerklärung angeben. Erste Review: 2–7 Tage.

Android vs. iOS: Was ist einfacher?

Android-Entwicklung hat eine niedrigere Einstiegshürde (kein Mac notwendig), aber die Fragmentierung (viele verschiedene Geräte, Android-Versionen) macht Testing aufwändiger. iOS ist konsistenter, aber erfordert einen Mac. Für Einsteiger: Android-Entwicklung ist zugänglicher. Für Unternehmen: Cross-Platform (Flutter/React Native) deckt beides ab.

Häufige Fragen

Mit No-Code-Tools wie Adalo, AppGyver oder Bubble kann man einfache Apps ohne Code bauen. Für anspruchsvollere Apps mit individueller Logik, Backend-Integration und App-Store-Qualität ist Programmierung unumgänglich — oder Sie beauftragen einen Entwickler.
Für die meisten Business-Apps: Cross-Platform (Flutter oder React Native). Eine Codebasis läuft auf Android und iOS. Nativ nur, wenn Sie plattformspezifische Features intensiv nutzen oder maximale Performance benötigen.
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